Modellregion für Klimaschutz: Durch mehr Qualität und Innovation zu mehr Fahrgästen

Erik O. Schulz (links) und Frank Heidenreich (rechts)

„Die Verbandsversammlung des VRR hat heute beschlossen, dass der VRR sich am Klimaschutzprogramm der Bundesregierung beteiligt. Die CDU erhofft sich über eine finanzielle Beteiligung des Bundes, dass mehr Menschen für Bus und Bahn begeistern werden können. Ziel ist es, den Modalsplit zu Gunsten des Öffentlichen Verkehrs zu verschieben“, so Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion im VRR.

Dem heutigen Beschluss zu ersten Vorschlägen der Geschäftsführung der VRR AöR war ein Schreiben aller Fraktionsvorsitzenden der im VRR-Parlament vertretenen Parteien (CDU, SPD; Grüne) vorausgegangen.

CDU setzt auf mehr Qualität bei Angeboten

Frank Heidenreich sieht den Schwerpunkt zur Gewinnung von mehr Fahr­gästen im Bereich der Angebotsqualität: „Es nutzt nichts, wenn der Fahrpreis günstig ist, aber der Bus nicht kommt. Für die CDU haben Maßnahmen für ein besseres Angebot Vorrang vor Preissenkungen. Aber innovative Tarife muss es auch geben.“, so der CDU-Politiker aus Duisburg weiter.

Die CDU will zugleich eine Beteiligung an der Digitalisierungs­offensive der Bundesregierung erreichen. „Wir könnten uns vorstellen, leere Platz­kontin­gente in ICs und ICEs für Nahverkehrskunden buchbar zu machen. Vielleicht per App. Aber auch Mobilstationen mit Park & Ride-Stellplätzen könnten vergünstigte Angebot für Fahrpreise erhalten“, so Frank Heiden­reich abschließend.


Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ist ein Verkehrsverbund und zugleich Aufgabenträger des Schienen-Personennahverkehrs (SPNV) in Nordrhein-Westfalen. Sein Gebiet umfasst das Ruhrgebiet, den Niederrhein, Teile des Bergischen Landes sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf.

Im mit 8,1 Millionen Einwohnern größten Verkehrsverbund Europas werden an jedem Werktag rund vier Millionen Fahrgäste befördert. Als Zweckverband verfügt der VRR über eine parlamentarische Versamm­lung mit Vertretern aller Mitgliedskommunen. In den Gremien werden u. a. die Tarifstruktur, Fahrpreise, Förderung von und Sicherheitskonzepte entschieden.

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Dirk Schmidt

Berater für Öffentlichkeitsarbeit, Fördermittelakquisition und Fördermittelmanagement. Regional- und Kommunalpolitiker mit den Arbeitsbereichen Mobilität, Infrastruktur und Umwelt. U. a. Vertreter der Stadt Bochum beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und im Aufsichtsrat der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn-AG (BoGeStra). mobil + 49 179 4930099 Aktiver Jäger und Politikwissenschaftler. Wohnhaft in Wattenscheid, Schatzmeister der CDU Bochum. Jahrgang 1974.