365-Euro-Jahresticket kostet Düsseldorf mindestens 34 Millionen Euro pro Jahr

365-Euro-Jahresticket kostet Düsseldorf mindestens 34 Millionen Euro pro Jahr

Das 365-Euro-Jahresticket nach dem Wiener Modell wird auch in Düsseldorf diskutiert. Auf Wunsch der CDU-Fraktion im Verkehrs­verbund Rhein-Ruhr hat der VRR jetzt für alle Mitgliedskommunen eine Modellrechnung vorgelegt. Für Düsseldorf würde das Ticket jährliche Zahlungen an den VRR in Höhe von mehr als 34 Millionen Euro bedeuten.

Zusätzliche Investitionen erforderlich
„Mit der Modellrechnung für ein 365-Euro-Jahresticket bringt der VRR Trans­parenz in die Diskussion um die Einführung eines derartigen Angebots. Es muss klar sein, was es kostet. Wenn aber erreicht werden soll, dass mehr Menschen den Nahverkehr nutzen, dann ist zwingend ein weiterer kostenintensiver Ausbau der Kapazitäten erforderlich“, erklärt Ratsherr Andreas Hartnigk. „Dies ist für alle Städte und Gemeinden nur mit zusätzlichen Bundesmitteln möglich. Der Düsseldorfer Nahverkehr hat bereits heute zu Rushhour-Zeiten seine Belastungsgrenze erreicht. Neben zusätzlichen Bussen und Bahnen müssen aber auch die Taktung erhöht und das Personal aufgestockt werden“, so der CDU-Verkehrsexperte.

Andreas Hartnigk: „Wenn mehr Menschen Bus und Bahn nutzen sollen, muss Düsseldorf den ÖPNV mit Unterstützung vom Bund ausbauen.“

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Dirk Schmidt

Berater für Öffentlichkeitsarbeit, Fördermittelakquisition und Fördermittelmanagement. Regional- und Kommunalpolitiker mit den Arbeitsbereichen Mobilität, Infrastruktur und Umwelt. U. a. Vertreter der Stadt Bochum beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und im Aufsichtsrat der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn-AG (BoGeStra). mobil + 49 179 4930099 Aktiver Jäger und Politikwissenschaftler. Wohnhaft in Wattenscheid, Schatzmeister der CDU Bochum. Jahrgang 1974.