Essen: CDU fordert Investitionshilfe für Kapazitätsausbau im ÖPNV

Wagen der Ruhrbahn

Auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten im ÖPNV hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR AöR) auf Wunsch der CDU-Fraktion für alle Mitgliedskommunen eine Modellrechnung für ein 365 Euro-Ticket vorgelegt. Danach müsste Essen jährliche Zahlungen in Höhe von 27 Mio. Euro an den Verkehrsbund Rhein-Ruhr leisten.

Dazu Friedhelm Krause, CDU-Ratsherr und Verkehrsexperte: „Die Modellrechnung des VRR macht nicht nur deutlich, dass das sogenannte 365-Euro-Jahresticket für Essen 27 Mio. Euro kosten würde, sondern dass Essen ein solches Angebot ohne Förderungen erst gar nicht realisieren kann. Die Ruhrbahn ist stark von den Erlösen aus dem Ticket-Verkauf abhängig. Wenn die Preise sinken, müsste der Ausfall durch Steuergelder ausgeglichen werden. Aber bevor wir über die Einführung eines solchen Ticket-Angebotes diskutieren, muss erst einmal erreicht werden, dass mehr Menschen den Nahverkehr nutzen. Damit uns das gelingt, müssen wir neben dem Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur auch zusätzliche Busse und Bahnen anschaffen, die Taktung weiter erhöhen und das Personal aufstocken. Der Essener Nahverkehr hat an vielen Stellen seine Kapazitätsgrenze erreicht. Mehr geht nicht! Für den Kapazitätsausbau erwartet die CDU-Fraktion Essen dringend Investitionshilfen vom Bund.“

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Dirk Schmidt

Berater für Öffentlichkeitsarbeit, Fördermittelakquisition und Fördermittelmanagement. Regional- und Kommunalpolitiker mit den Arbeitsbereichen Mobilität, Infrastruktur und Umwelt. U. a. Vertreter der Stadt Bochum beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und im Aufsichtsrat der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn-AG (BoGeStra). mobil + 49 179 4930099 Aktiver Jäger und Politikwissenschaftler. Wohnhaft in Wattenscheid, Schatzmeister der CDU Bochum. Jahrgang 1974.